Petition fordert höhere Tischlimits für Online-Poker in Deutschland

 

Seit dem 21. Februar läuft auf OpenPetition eine Petition, die das Tischlimit im deutschen Online-Poker kippen will. Gerichtet an den Bundestag und die GGL, hatte sie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 188 Unterschriften – Ziel sind 30.000.

Vier Tische reichen erfahrenen Spielern nicht

Der Kern der Kritik: Im regulierten deutschen Markt dürfen Spieler maximal vier Tische gleichzeitig bespielen. Für Gelegenheitsspieler mag das reichen, für erfahrene Regulars ist es ein K.o.-Kriterium. Wer gewohnt ist, acht, zwölf oder mehr Tische parallel zu spielen, sucht sich schlicht einen anderen Anbieter – und landet dann auf nicht lizenzierten Plattformen, wo weder Einzahlungslimits noch andere Schutzmaßnahmen greifen. Das Ergebnis ist das Gegenteil von dem, was die Regel eigentlich bewirken soll.

2026 als Chance

Die Petition fordert eine Anhebung auf mindestens acht, teils auch zwölf Tische – oder flexible Regelungen für verifizierte Spieler. Als Argument dienen andere europäische Märkte, die längst großzügigere Limits kennen und trotzdem funktionierenden Spielerschutz vorweisen. Das Timing ist bewusst gewählt: 2026 steht die Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags an. Ob die GGL das Kanalisierungsargument aufgreift, bleibt abzuwarten – die Petition läuft noch mehrere Monate

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