Jahresbericht von FDJ United zeigt negative Auswirkungen durch Steuererhöhungen auf
Der französische Glücksspielgroßkonzern FDJ United hat mit der spektakulären Übernahme der Kindred Group vor nicht allzu langer Zeit für Aufsehen gesorgt. Diese Übernahme scheint der Unternehmensgruppe jedoch jetzt auf die Füße zu fallen. Da Kindred insbesondere in Großbritannien sowie in den Niederlanden aktiv ist und genau diese beiden Länder zuletzt ordentlich an der Steuerschraube drehten, mussten die Franzosen im Jahr 2025 einen massiven Einbruch hinnehmen.
FDJ United veröffentlicht enttäuschende Zahlen für 2025
Die Kindred Group sollte FDJ United zukünftig ein dickes Plus bringen. Jetzt ist allerdings Ernüchterung eingekehrt, denn das genaue Gegenteil ist der Fall. Allein die Kindred Group musste beim Bruttospielertrag ein Minus von 13,5 % hinnehmen. Dies machte sich auch beim Umsatz bemerkbar, denn hier liegt das Minus bei 11,8 % und nun nur noch bei 908 Millionen Euro.
Schaut man sich die von FDJ United veröffentlichten Bilanzzahlen (Link auf Englisch) etwas genauer an, dann findet man lediglich zwei Sektoren, die sich positiv entwickelt haben. Die Lotterien und stationären Sportwetten in Frankreich schlossen 2025 mit einem Zuwachs von 10,7 % bzw. 3,9 % ab. Beim Nettospielertrag lag das Minus der Gruppe bei 2,7 % und fand sich somit bei 3,49 Milliarden Euro ein.
Steuerhöhungen als Grund für das enttäuschende Konzernergebnis
FDJ United wies darauf hin, dass die von verschiedenen Ländern wie etwa Großbritannien sowie den Niederlanden vorgenommenen Steuererhöhungen den Konzern mehr und mehr belasten. In der Konzerngesamtbilanz sind bereits erhöhte Steuerabgaben in Höhe von +3,2 % miteinberechnet. Somit führte FDJ United im Jahr 2025 insgesamt 5,21 Milliarden Euro an Steuern ab. Auch die Übernahme der Kindred Group macht sich durch höhere Kostenfaktoren wie etwa Personalkosten bemerkbar.
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