Schwedische Glücksspielbehörde straft Spribe ab

 

Neuer Ärger für den polnischen Spiele-Hersteller Spribe. Der Entwickler wurde abermals dabei ertappt, seine Spiele bei illegalen Online Casinos angeboten zu haben. Diesmal kommt der Warnschuss aus Schweden, wo die dortige Glücksspielaufsicht “Spelinspektionen” umgehend aktiv wurde. Glück im Unglück für Spribe ist, dass es sich bei der ausgesprochenen Strafe nur um einen symbolischen Kleinbetrag handelt. 

Schwedische Gesetzgebung ermöglicht Strafe gegen Spribe

Schweden ist eines der europäischen Länder, die den Kampf gegen illegale Online Glücksspielanbieter auf eine neue Art und Weise angehen. Anstelle von Netzsperren oder Zahlungsblocking setzt man auf eine “reinigende Wirkung” des Marktes. Für die Hersteller von Online Glücksspielen wie etwa Spielautomaten oder im Falle von Spribe Crash Games sind dies schlechte Nachrichten. Sie werden nämlich haftbar gemacht, wenn ihre Spiele bei illegalen Anbietern gefunden werden.

Dementsprechend wurde Spribe nun von der Spelinspektionen mit einer Strafzahlung in Höhe von 5.000 Kronen belegt (Link in Schwedisch). Diese geht aus Ermittlungen hervor, die von der Spelinspektionen bereits im vergangenen Dezember eingeleitet wurden. Dabei stützt sich die Spelinspektionen auf ein Gesetz, das illegale Online Casinos klar definiert. Wer etwa gezielt um schwedische Spieler buhlt, indem er seine Webseite auf Schwedisch anbietet und keine schwedische Lizenz besitzt, gilt als illegal.

Spribe kooperierte mit den schwedischen Behörden

Wie der polnische Entwickler bekanntgab, habe man die Anschuldigungen sofort ernst genommen. Demnach hätten zwei der Online Casinos Geoblocking Software genutzt, um schwedischen Spielern am Webseitenzugang zu hindern. Bei zwei weiteren Webseiten wäre dies hingegen nicht der Fall gewesen und man habe umgehend seine Spiele aus dem Sortiment des Casinos nehmen lassen. Außerdem habe man aufgrund der Anschuldigungen interne Ermittlungen angestellt und sei bei einem weiteren Online Casino fündig geworden.  Hier wären die Spiele hingegen ohne das Einverständnis von Spribe angeboten worden, weshalb eine Urheberrechtsverletzung vorlag.

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